Feuerwehr Adnet1 Fahrzeug (VF) und 2 TS mit 7 PersonenEinsatzleiter: HBI Daniel Olsacher (OFK)
Bericht von salzburg.orf.at
Mehr als 130 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren in der Umgebung waren im Einsatz, sagte Ortsfeuerwehrkommandant Robert Weiß. Ersten Informationen zufolge brach der Brand in Taugl, einem Ortsteil von St. Koloman, aus. Betroffen waren ein Stall, in dem sich keine Tiere befanden, sowie ein altes Wohngebäude. Weitere Nebengebäude konnten erfolgreich geschützt werden, schilderte Robert Weiß. Der Brand sei inzwischen unter Kontrolle – Verletzte gibt es nicht.
Nachdem die restlichen Gebäude geschützt werden konnten, mussten die Feuerwehren jedoch verhindern, dass die Flammen auf den angrenzenden Wald übergreifen. Die Wasserknappheit machte dabei den Einsatzkräften zu schaffen, erklärte Weiß. Um genügend Löschwasser zu erhalten, wurden lange Zubringerleitungen gelegt und Wasser aus Bassins und Pools abgesaugt. Zudem unterstützen Landwirte den Einsatz. Sie transportierten Wasser mit Güllewagen zum brennenden Bauernhof.
Der Einsatz war für die Feuerwehr extrem anstrengend, da der benachbarte Heustock schwierig zu löschen war. Ein Teil des Gebäudes ist einsturzgefährdet und muss abgetragen werden. Gefährliche Gegenstände hätten sich aber weder im Gebäude noch im Stall befunden, so Weiß. „Nur im Eingangsbereich stand eine kleine Gasflasche. Aber das hat er uns sofort gesagt, und wir haben sie umgehend ins Kühlbad gebracht. Das war überhaupt kein Thema mehr.“
Da es am Montag geregnet habe, sei der Einsatz erleichtert worden, erklärte der Ortsfeuerwehrkommandant von St. Koloman, Robert Weiß. „Das war unser Glück, weil wir ansonsten sicher einen riesigen Waldbrand hätten, den wir jetzt auch noch hier in St. Koloman hätten.“
Laut Weiß werde der Einsatz am Dienstag noch den ganzen Tag dauern, womöglich bis in die Nacht hinein. „Der Bagger versucht jetzt einmal, einen Zugang zum Heulager zu schaffen, sortiert gewisse Sachen aus, kühlt und löscht. Und dann schauen wir, dass wir zum Heustock reinkommen. Dann können wir den Heustock ausräumen, weil da noch Glutnester drinnen sind“, so Weiß.
red, salzburg.ORF.at/Agenturen